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Nordwolle: Lebendige Industriekultur |
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Es ist eines der bedeutendsten Zeugnisse gründerzeitlicher Fabrikarchitektur: das Gelände der Nordwolle, einst Großkonzern der Textilindustrie und heute ein Netzwerk von Kultur, Kreativität und modernem Wohnen. Die Einzigartigkeit des Areals hat mittlerweile internationale Bedeutung erlangt. Im Jahr 2000 war die Nordwolle eines der "Weltweiten Projekte" der EXPO, seit 2006 ist das ehemalige Fabrikgelände Ankerpunkt in der Europäischen Route der Industriekultur und damit als internationales Industriedenkmal anerkannt. Die historischen Gebäude auf dem Nordwolle-Gelände bieten mit dem Stadtmuseum Delmenhorst und dem Fabrikmuseum Nordwolle mit seinen imposanten, teils noch voll funktionsfähigen Maschinen zwei Ausstellungen, die mit der Geschichte Delmenhorsts gleichzeitig auch die Entwicklung der Industrialisierung in ganz Deutschland exemplarisch darstellen. Das Außengelände mit der herrschaftlichen Fabrikanten-Villa und den Arbeiterhäusern gibt zudem einen faszinierenden Einblick in den Mikrokosmos jener Zeit, in der Arbeit und Privatleben eng verknüpft waren.
Doch das Nordwolle-Areal beherbergt nicht nur Geschichte, sondern auch Zukunft. Kleine Handwerksbetriebe und Werbeagenturen, moderne Häuser für junge Familien, quirlige Cafés und Restaurants machen die Nordwolle heute wieder zu dem, was es einst war: eine "Stadt in der Stadt". |
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Haus Coburg: Kunstausstellungen von Weltruf |
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Die Städtische Galerie Delmenhorst - Haus Coburg, malerisch in einer restaurierten Bürgervilla direkt am Flüsschen Delme gelegen, hat sich zu einem Zentrum der Kunst des 20. Jahrhunderts entwickelt. Mit drei Sammlungsschwerpunkten setzt das Haus Coburg Akzente: Den Papierarbeiten und Gemälden des Historienmalers Arthur Fitger ist ein atmosphärischer Raum des Hauses gewidmet. Das separate Kunstmuseum "Sammlung Stuckenberg" zeigt in einer Dauerausstellung die avantgardistischen Strömungen in Paris und Berlin am Beispiel des Malers Fritz Stuckenberg und seiner Weggefährten wie Kandinsky, Marc, Feininger und Klee. Als Drittes befindet sich in der Galerie eine Sammlung zeitgenössischer Zeichnung. Wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und der Klassischen Moderne bilden einen Attraktionspunkt für Besucher aus der ganzen Bundesrepublik. Das jährlich stattfindende Sommerfest gilt als kulturelles Highlight der Region. |
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Graft: Grünes Herz der Stadt |
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Nur einen Steinwurf von der gepflegten Fußgängerzone mit kleinen Geschäften und Cafés entfernt liegen die Graftanlagen, ein weitläufiger Park inmitten der Innenstadt. Weite Wiesen, uralter Baumbestand und breite Wasserläufe machen diese Grünanlage zu einem fast verwunschenen Ort. Auf der Burginsel mit seinem gräflichen Gartenhaus und den Fundamenten der ehemaligen Wasserburg wird die Entstehungsgeschichte Delmenhorsts vor fast 800 Jahren als Residenz des Grafen Otto von Oldenburg sichtbar.
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Theater: Kleines Haus ganz groß |
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Garantiert nicht langweilig: Ob Jazzfest oder Kammerkonzerte, klassisches Theater oder Lustspiel – das Delmenhorster Theater "Kleines Haus" ist die richtige Adresse für Kulturveranstaltungen mit Niveau und überregionalem Ruf. Prominente Schauspieler, Kabarettisten und Musiker planen das Kleine Haus auf ihren Tourneen mittlerweile fest ein und sorgen für volle Ränge und begeisterte Zuschauer. Gleichzeitig bleiben die Delmenhorster ihren Wurzeln treu, auf ihrer Bühne snackt man auch platt: Die Aufführungen des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst sind in jedem Jahr Anziehungspunkt für rund 20.000 Besucher. Vielfalt, Kreativität und Abwechslung haben das Kleine Haus zu einer weithin beachteten kulturellen Hochburg gemacht.
Bühne frei heißt es regelmäßig zudem für junge Delmenhorster Theatergruppen, Konzerte der Musikschule, Veranstaltungen des Kulturbüros und Ausstellungen im Theaterfoyer.
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KulturBüro: Immer was Neues |
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Ein Gespür für niveauvolle Kultur auch jenseits des Mainstream zeichnet das Team des KulturBüros aus. Kleinkunstfestivals und Lesungen, Vorträge und Kabarett, Jazz und Politik finden hier ein Forum. Das KulturBüro realisiert seine Veranstaltungen an möglichen und (fast) unmöglichen Orten, ist unkonventionell und professionell und hat nur ein Ziel: gute Unterhaltung!

Gleichzeitig fördert das KulturBüro Nachwuchskünstler aus verschiedenen Bereichen, bietet ihnen Know-how und finanzielle Hilfe und trägt so dazu bei, dass die Kultur in Delmenhorst auch langfristig innovativ und spannend bleibt. |
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Architektur: Große Namen im Bau |
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Sein Name ist untrennbar verbunden mit der spektakulären Architektur des Chilehauses in Hamburg, doch auch in Delmenhorst hat Fritz Höger (1877-1949) seine imposanten Backsteinbauten realisiert. Insbesondere der Komplex des Städtischen Krankenhauses, entstanden 1925 bis 1928, ist ein faszinierendes Beispiel für die Baukunst Högers, dessen außergewöhnliche Schmuckelemente den zweiflügeligen Baukörper wie einen expressionistischen Wandteppich umhüllen.
Der Bremer Reformarchitekt Heinz Stoffregen (1879-1929) dagegen hat das Stadtbild Delmenhorsts um die Jahrhundertwende mit klaren, geradlinigen Putzfassaden geprägt, deren Strenge durchbrochen wird von großflächigen Bögen und Rundungen. Atemberaubendes Beispiel seines Spiels mit den Elementarformen der Geometrie ist das Rathaus der Stadt, das mit Seitenflügeln, offenen Arkadengängen und Torbögen drei Plätze harmonisch miteinander verbindet. Die kubistische Architektur des Ensembles mit ihren perfekten Sichtachsen zieht seit fast hundert Jahren die Besucher in ihren Bann.
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Ein virtueller Stadtrundgang |
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Die Delmenhorster Firma immidea bietet allen Besucher der Internetseite einen spannenden virtuellen Rundgang durch Delmenhorst. Folgen Sie den Aufnahmen und lassen Sie die Bilder für sich sprechen.
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